Marsch für Meinungsfreiheit in London Rationalist International ruft zur Unterstützung der Kundgebung auf Am Trafalgar Square in London wird am Samstag, den 25. März, zwischen 14.00 und 16.00 Uhr eine Kundgebung für Meinungsfreiheit abgehalten werden. Zu den Sprechern gehören:
Zu den bisherigen Unterstützern der Veranstaltung gehören:
In der Grundsatzerklärung, die von den Veranstaltern der Kundgebung veröffentlicht wurde, heißt es: "Stärke und Überleben einer freien Gesellschaft und Fortschritt menschlichen Wissens hängen vom freien Austausch von Ideen ab. Alle Ideen können beleidigen, und einige der machtvollsten Ideen der menschlichen Geschichte - wie z.B. die Ideen Galileos und Darwins - haben zu ihrer Zeit tiefe religiöse Beleidigungen verursacht. Der freie Austausch von Ideen setzt Meinungsfreiheit voraus, und diese schließt das Recht ein, zu kritisieren und zu spotten. Wir bestehen auf das Recht der freien Meinungsäußerung und verteidigen es, und wir fordern unsere gewählten Repräsentanten auf, das gleiche zu tun. Wir verabscheuen die Tatsache, daß Menschen in der ganzen Welt unter Todesdrohung leben, einfach weil sie ihre Ideen zum Ausdruck bringen, und wir fordern unsere gewählten Repräsentanten auf, sie vor Angriffen zu schützen und nicht die Kräfte der Intoleranz zu begünstigen, die sie verfolgen." Peter Risdon, einer der Veranstalter des Marsches für Meinungsfreiheit, informiert: Wer teilnehmen möchte, sollte bis 14.00 Uhr am Trafalgar Square eintreffen. Der Marsch beginnt pünktlich um 14.00 Uhr und soll um 16.00 Uhr enden. Für weitere Informationen über den Marsch für Meinungsfreiheit, klicken Sie bitte hier.
Lavanam mit dem Mahatma-Gandhi-Preis ausgezeichnet Lavanam, langjähriger und verdienstvoller indischer Atheistenführer, Direktor des Atheist Centre in Vijayawada (India) und Ehrenmitglied der Rationalist International, wurde mit dem renomierten Mahatma-Gandhi-Preis für dieses Jahr ausgezeichnet. Der Preis ist mit 50.000 Rupien dotiert und enthält eine Ehrenurkunde und ein Gedenkstück. Der Mahatma-Gandhi-Preis wurde vor zehn Jahren vom Maniklal Bhulakidas Gandhi Memorial Trust in Nagpur ins Leben gerufen. Der Trust verleiht jedes Jahr drei Preise. Sie sind dem Andenken von Mahatma Gandhi, Vinoba Bhave und Jayaprakash Narayan gewidmet. Der diesjährige Mahatma-Gandhi-Preis geht an Lavanam.
Das Wort "Lavanam" bedeutet Salz. Lavanam erhielt seinen Namen von seinem Vater Gora, einem Freiheitskämpfer und Kollegen Gandhis, weil er während des Salzmarsches im Indischen Unabhängigkeitskampf geboren wurde. Lavanam ist Goras ältester Sohn. Er reiste mehrfach um die Welt und wurde der bekannteste Vertreter der Philosophy des Positiven Atheismus, die von Gora begründet wurde.
4. Internationale Rationalisten- Konferenz 26.-29. Dezember 2006 - Neu Delhi, Indien Rationalist International nimmt Nominierungen für den Internationalen Rationalisten-Preis 2006 entgegen. Organisationen, Freunde, Kollegen - alle, die das Internationale Rationalisten-Bulletin lesen, können Vorschläge einbringen. Die Vorschläge sollten eine kurze Vorstellung des Kandidaten enthalten, die auf seine oder ihre Aktivitäten, Schriften, Kampagnen oder andere herausragende Beiträge im Dienste des Rationalismus während der letzten zehn Jahre eingeht (wobei Rationalismus hier in einem weiten Sinne zu verstehen ist, der andere Bezeichnungen wie Atheismus, Säkularismus, Humanismus oder Freidenkertum mit einschließt). Der Internationale Rationalisten-Preis wird im Rahmen einer festlichen Zeremonie während der 4. Internationalen Rationalisten-Konferenz verliehen werden, die vom 26. bis zum 29. Dezember 2006 in Neu Delhi stattfinden soll.
Die erbetenen Nominierungen gelten dem 3. Internationalen Rationalisten-Preis. Der Preis wurde bereits zweimal verliehen. Die bisherigen Preisträger sind Prof. Paul Kurtz (USA) and Jim Herrick (England). Nominierungen für den 3. Internationalen Rationalisten-Preis sind an die folgende Adresse zu richten: RationalistAward@rationalistinternational.net.
Missionare drängt es ins säkulare Frankreich Frankreich ist - Kenya, Zimbabwe und Südafrika hinter sich lassend - das Ziel Nummer eins für protestantische Missionare aus England geworden. Dies behauptet die September-Ausgabe 2005 von "Religious Trends", einer Zusammenstellung von "christlichen" Statistiken. Die zweite Position in der Liste hält Kenya, das 1991 das bevorzugteste Ziel evangelischer Missionsagenturen darstellte. Spanien hält den dritten Rang und ist dabei aufgerückt von der achten Position. Die Übersicht zeigt eine signifikante Verschiebung der missionarischen Aktivitäten von der Dritten Welt nach Europa an. "Es hat eine Krise im Selbstbewußtseins der Christenheit in ganz Europa gegeben", kommentierte ein Sprecher der Church Mission Society. "Wir beginnen, Europa als strategische Priorität zu sehen". In Frankreich, dank seiner klaren Trennung von Kirche und Staat eines der am stärksten säkularistisch orientierten Länder der Welt, ist die einst so mächtige Position der Katholischen Kirche unwiederbringlich verloren, während die evangelischen Kirchen traditionell nur eine unbedeutende Rolle spielen. Evangelische Missionare versuchen nun ein "christliches Vakuum" zu identifizieren und zu füllen. Dabei nutzen sie die Angst vor islamischer Dominanz aus. Nach Angaben der Französischen Mission ist die Anzahl praktizierender Muslime in Frankreich zwölfmal höher als die Anzahl praktizierender evangelischer Christen. Auch in Spanien ermutigt der rapide Abbau von Privilegien der Katholischen Kirche unter der sozialistischen Regierung evangelischen Wettbewerb. Ein weiterer Acker, den die evangelischen Seelenfänger zu bestellen suchen, ist die ständig wachsende Zone des Spiritualismus. Die Französische Mission behauptet, es gäbe gegenwärtig mehr Medien und praktizierende Okultisten in Frankreich als eingetragene Ärzte.
Moskauer Duma will "Heiler" mit religiösen Symbolen verbieten Das "Komitee für Gesundheitsfürsorge und Schutz der öffentlichen Gesundheit" des russischen Parlamentes, der Duma, hat strenge Maßnahmen vorgeschlagen, um sogenannten Heilern das Handwerk zu legen, die behaupten, religiöse Kräfte zu besitzen. Es soll zwingende Voraussetzung für jeden werden, der sich als Heilkundiger oder medizinischer Praktiker präsentiert, eine höhere oder mittlere medizinische Ausbildung nachzuweisen, fordert das Komitee. Im Zusammenhang mit Gesundheitsfürsorge und Behandlung sollen alle religiösen Hinweise und Symbole verboten werden. Und falschen Heilern soll die Möglichkeit genommen werden, für ihre Praktiken in den Medien zu werben. "Die Verwendung religiöser Symbole in diesem Zusammenhang hat zur Verbreitung von Okultismus in der Bevölkerung beigetragen", sagte Lyudmila Stebenkova, Vorsitzende des Komitees. "Viele der sogenannten Heiler haben alle möglichen Zauberbuden eröffnet. Sie bringen die Leute um ihr Geld ohne ihnen wirksame Hilfe zu leisten und veranlassen sie so, ihre Krankheiten unbehandelt zu lassen". Das Duma-Komitee bereitet zur Zeit einen Gesetzesentwurf zur Erweiterung des Gesundheitsfürsorge-Gesetzes vor. Lyudmila Strebenkova hat vorgeschlagen, Verantwortung im Falle von Verletzungen der neuen Regeln klar zu definieren und auch das Anzeigengesetz zu ändern, um Werbeanzeigen skrupelloser Heiler zu verhindern. Übersetzung: Ursula-Charlotte Dunckern Copyright © 2006 Rationalist International. Empfänger des Rationalist International Bulletins dürfen dessen Artikel und Meldungen veröffentlichen, im Internet zugänglich machen, weiterversenden und reproduzieren, wenn sie dabei die Quelle angeben: Rationalist International Bulletin Nr. 152, Copyright © 2006 Rationalist International.
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